Ernährung bei MS

Das beschäftigt sehr oft Multiple Sklerose Erkrankte.

Immer wieder list man die tollsten Berichte, dass mun sich als Patient mit Multipler Sklerose besonders ernähren soll.

Wie in folgendem Bericht der APOTHENEN UMSCHAU:

Welche Rolle spielt die Ernährung bei MS?
Unser Essen beeinflusst möglicherweise Entstehung und Verlauf einer Multiplen Sklerose. Über die potenziellen Effekte von Zucker, Fettsäuren und Gemüse.
Die Multiple Sklerose ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern. Sie kann sich durch Sehprobleme äußern, durch Kribbeln, aber auch durch vermehrtes Stolpern oder Lähmungserscheinungen. Zugrunde liegt eine Entzündung des Nervensystems. Die Hülle, welche die Nervenfasern umgibt, wird dabei angegriffen. Das stört die Übertragung von Nervensignalen zwischen Gehirn und Körper.
Heilen lässt sich die Multiple Sklerose, kurz MS, bislang nicht. Medikamente verringern lediglich Häufigkeit und Schwere der Entzündungsschübe. Umso interessanter wäre es, wenn sich die Krankheit durch das Essen beeinflussen ließe.
Zusammenspiel von Ernährung, Darmflora und Immunsystem „Wir gehen davon aus, dass die Ernährung über die Darmflora auf die MS einwirkt und zwar beim Entstehen der Erkrankung und vielleicht auch bei deren Fortschreiten“, sagt  Professor Hartmut Wekerle, Direktor des Münchner Max-Planck-Instituts für Neurobiologie. Die im Darm lebenden Bakterien ernähren sich von Nahrungsbestandteilen.
Die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte, beispielsweise kurzkettige Fettsäuren aus Ballaststoffen, können das Immunsystem beeinflussen. Kurzkettige Fettsäuren dienen unter anderem als Botenstoff zwischen Darmflora und bestimmten Immunzellen, sogenannten Fresszellen. Sie beseitigen fremde Eindringlinge und abgestorbene Zellen und bekämpfen Entzündungsreaktionen. Deshalb spielen sie auch bei MS eine Rolle.

Wer seine Ernährung umstellt, verändert vermutlich auch seine Darmflora. Möglicherweise ist das eine Erklärung dafür, warum sich in bestimmten Gegenden der Welt, die MS-Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten teils deutlich geändert hat. Seit beispielsweise in Japan ein westlicherer Lebensstil Einzug gehalten hat, ist auch die Zahl der MS-Erkrankungen gestiegen.

Das Immunsystem lässt sich eventuell auch durch Kochsalz beeinflussen. Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass sich zu viel Salz bei MS ungünstig auf das Immunsystem auswirkt. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch weitgehend ungeklärt.

Fazit: Wer MS hat, sollte in Absprache mit dem Arzt ausprobieren, welche Ernährungsform ihm guttut. Möglicherweise kann er dadurch die Krankheit positiv beeinflussen. „Es ist einen Versuch wert“, sagt Michalsen. Nicht sparen sollte man laut Buttmann bei der Vitamin-D-Gabe in den Wintermonaten. „Einmal täglich 2000 Einheiten einer Vitamin-D-Vorstufe sind für MS-Patienten ratsam. Denn es mehren sich die Hinweise, dass ein erniedrigter Vitamin-D-Spiegel nicht nur mit einem erhöhten MS-Risiko einhergeht, sondern auch mit einer höheren Erkrankungsaktivität bei bestehender MS“, sagt der Würzburger Experte. <<<

 

Mir persönlich waren das jetzt zuviele: „möglicherweise“, „potenziell“, „kann“, „wir gehen davon aus“, „vielleicht“, „teils“, „vermutlich“, „eventuell“.

Der Professor der MS-Rehaklinik „Quellenhof“ sagte uns in einem Vortrag auf die Frage >’Wie sollen wir uns ernähren?’< Ganz kurz und klar: Genau so gesund, wie jeder andere gesunde Mensch auch.

Bisher konnte keine bestimmte Ernährungsform oder Diät einen positiven, wirkungsvollen Einfluss auf den Verlauf oder die Symptome einer Multiplen Sklerose beweisen. Somit ist, wie für die Allgemeinbevölkerung, eine ausgewogene, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung zu empfehlen. Spezielle Diäten sollten nur in Rücksprache mit Ihrem Neurologen/Nervenarzt durchgeführt werden.

Das sagte ja wohl alles.

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